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ROMA

Piazza Navona, Trevibrunnen, Campo dei Fiori, Forum Romanum, Kollosseum, Spanische Treppe –  die Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt kennt man einfach. Man kommt auch nicht um sie herum, doch Rom hat noch viele weitere Ecken, die eine Erkundung wert sind.  

 

Eintauchen ins dörfliche Leben von Monti

Im Schatten des Kolosseums gelegen, gleich hinter dem Forum Romanum, liegt eines der ältesten Stadtviertel Roms – Monti. Einst ein Ort voller Beschaulichkeit, wo kleine Händler und Tandelkramer in rumpeligen Werkstätten mit Glas, Metall oder Holz hantierten, heute immer mehr ein Viertel, wo sich lässige, junge Boutiquen etabliert haben, wo Künstler gerne wohnen, wo man sich durch die Gassen treiben lassen kann und sich nicht mehr wie in einer Großstadt fühlt. Zentraler Angelpunkt ist die Piazza della Madonna dei Monti mit ihren zwei Bars. In der „Il Faraone“ frühstückt man, wenn man in Ennio’s B&B (Sub Urbe Roma) zum Römer auf Zeit wird. Von der Dachterrasse hat man einen tollen Blick auf das Viertel bis hin zum Kolosseum. Unten in der Bar hört man noch den echten römischen Dialekt, während man seinen Cappuccino genießt und die Menschen beobachtet – chice Römerinnen, die mit vollen Einkaufssackerln über die Piazza flanieren, Kinder, die herumrennen, Jugendliche, die mit der Vespa angerattert kommen und den Brunnen zu ihrem Treffpunkt erkoren haben. Man merkt sofort, hier tut sich was. „Nicht Trastevere oder der Campo de’ Fiori geben heute den Ton an, sondern Monti mit seinen exklusiven Shopping-Gelegenheiten, den Bio-Läden, alternativen Restaurants und edlen Enotecas“, schwärmte auch die römische Zeitung „Il Messaggero“.

Ein Jugendstil-Quartier mitten in Rom

Komplett das Gegenteil von Monti ist das Viertel Coppedè: Winkel und Bögen, Treppen und Treppchen, Säulen und Blüten – hier, im römischen Stadtteil Trieste, findet man Feenhäuser, die eher nach Barcelona als nach Rom passen würden. Wenn man von der breiten Via Regina Margherita kommt, tritt man durch einen riesigen Torbogen, in dem ein überdimensionaler Kronleuchter hängt, in die Zauberwelt von Coppedè ein. Auf der Piazza Mincio, rund um den „Fontana delle Rane“, dem Froschbrunnen, befinden sich die prägnanten Jugendstil-Häuser, die der Architekt Gino Coppedè zwischen 1915 und 1926 plante. Am romantischsten ist es, wenn man kurz nach dem Sonnenuntergang hier vorbeischaut, dann gehen an den Hauswänden viele kleine Lichter an, und die Jugendstillaternen bringen zusätzlichen Zauber ins ohnehin schon verzauberte Viertel.

Spaziergang zum Gianicolo

Rom ist auf sieben Hügeln erbaut. Einer davon ist der Gianicolo. Das Panorama von dort ist phantastisch, man sieht über die ganze Stadt. Am schönsten ist es hier früh am Morgen oder am Abend, dann liegt oft Dunst über der Stadt, das macht eine ganz bestimmte Atmosphäre. Sich einfach eine Auszeit gönnen vom Herumlaufen, sich zum Brunnen setzen und die Magie dieses Ortes genießen, bevor man wieder hinunterspaziert Richtung Trastevere. 

Ausflug nach Tivoli

Es dauert circa eine Stunde mit der Bahn, bis man das Valle Gaudente erreicht hat, aber es zahlt sich aus. Hier liegt die Villa d’Este, deren prächtiger Garten ein wahres Feuerwerk an Wasserkunst ist. Man wandelt zwischen mehr als 500 Brunnen, Nymphäen, Grotten und Becken, darunter die Wasserorgel, die Allee der 100 Brunnen, die Fontana di Roma und der Neptunsbrunnen, wo man unter dem Wasserfall durchgehen kann.  

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