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Nach Amsterdam zieht es uns wegen der baumgesäumten Grachten, der vielen Fahrräder,
der Tulpen, des Käses, aber vor allem auch, weil diese Stadt so viel Verschiedenes zu bieten hat.

 

Amsterdam ist eine Stadt zum sich Treibenlassen, zum Flanieren, zum Radeln – entlang der Grachten, durch schmale Gassen, an pittoresken Plätzen und Innenhöfen vorbei. Eine Stadt, die immer wieder überrascht und begeistert, die so viel Unterschiedliches vereint, dass jeder, der sie besucht, seinen speziellen Platz, sein Viertel findet, in das er immer wiederkehren möchte. 

Es ist Immer etwas Los

In Amsterdam sind mehr oder weniger die meisten Attraktionen zu Fuß – oder per Rad – zu erreichen. Am Hauptbahnhof  gibt es eine riesige Radgarage auf mehreren Ebenen, überall am Straßen-rand sieht man angekettete „Fiets“, wie die Holländer ihre Drahtesel nennen. Das Radwegnetz ist bestens ausgebaut, wobei die typischen alten Waffenräder das Straßenbild bestimmen. Es tummeln sich Fußgänger, Radfahrer und Autos gleichberechtigt vom Bahnhof Richtung Dam, jenem Platz im Zentrum, dem 

Königspalast und Nieuwe Kerk einen würdigen Rahmen geben. Ein sehr belebter Platz, wo Musikanten, Eisverkäufer und andere Lebenskünstler ihr Glück vor der voll gefüllten Terrasse des Nieuwe Kafés versuchen. Auch ein Stück weiter, am Rembrandtplein, reihen sich ein Restaurant, ein Café ans andere, Logenplätze im lebensfrohen Amsterdam. Entfernt man sich jedoch nur ein paar Gassen, ist immer irgendwo das Wasser in der Nähe, verlaufen sich die Menschen, und es wird schlagartig ruhiger.   

Bummeln entlang der Grachten

Um das historische Zentrum Amsterdams ziehen sich zahlreiche Kanäle, an deren Ufern entlang zu schlendern zu den einfach schönen Dingen gehört, die man in Amsterdam tun kann. Man ist fasziniert von den unterschiedlichen, kunstvoll verzierten Giebeln der Herrenhäuser, von denen manches auch ein Museum verbirgt, wie das Van Loon Haus, wo man einen guten Einblick in das Leben vergangener Zeiten bekommt. Ebenfalls in einer stattlichen Villa aus dem Jahr 1664 mit eindrucksvollem, historischem Interieur befindet sich das Taschenmuseum Hendrikje, das zu den acht führenden Modemuseen der Welt gehört. Fashionistas bekommen Herzklopfen angesichts der umfangreichen Sammlung an originellen Taschen und Geldbörsen. Im Huis Marseille an der Keizersgracht taucht man in die Welt der Fotografie ein. Es beherbergt eine große Kollektion an Werken zeitgenössischer Fotografen und organisiert Wechselausstellungen mit Werken anderer Fotografen. 

Die Grachten sind auch ein guter Orientierungshinweis – Heren-, Prinsen- und Keizersgracht umschließen im Halbrund das Zentrum, werden von etlichen weiteren Kanälen gekreuzt, sodass man stundenlang entlang des Wassers gehen könnte. Oder aber man erkundet die Stadt vom Wasser aus, bei einer Bootstour (Tipp: http://friendshipamsterdam.com/cruises/). Ein unvergesslicher Blick und ein perfektes Fotomotiv bietet sich an der Reguliersgracht, wo gleich sieben Brücken in unmittelbarer Nähe zueinander über die Kanäle führen.

All jenen, denen das Zentrum zu voll mit Menschen ist, empfielt es sich, dem Grachtengürtel bis ans nordwestliche Ende zu folgen. So gelangt man schließlich zur Brouwersgracht, an deren Ufern sich ehemalige Lagerhäuser malerisch reihen und zahlreiche Hausboote verankert sind. Das Viertel hier – De Jordaan – ist ein ruhiges, in dem es viele versteckte Hofjes (Innenhöfe) zu entdecken gibt, wo Secondhand- und Vintageläden zum Stöbern verleiten und wo sich auch der stilvollste Blumenladen der Stadt findet: Pompon. Pausenlos werden hier auf Bestellung die herrlichsten Sträuße liebevoll zusammengestellt, es duftet intensiv nach frischem Grün in dem üppig mit Blumen gefüllten Raum. Unweit davon weht uns ein anderer köstlicher Duft entgegen: der von frischem Apfelkuchen. Winkel heißt das bekannte Bistrocafé vis-à-vis der Oude Kerk, das für diese Spezialität bekannt ist.

Multi-Kulti-Märkte

Ein wahres Meer aus Düften und Farben bieten auch die vielen Freiluft-Märkte Amsterdams. Sie spiegeln die Vielseitigkeit dieser multikulturellen Stadt wider und sind ein idealer Ort, um das Amsterdamer Lokalkolorit besser kennenzulernen. Unser Favorit ist der Albert Cuyp Market, den es schon seit über hundert Jahren gibt. Hier preisen die Marktleute ihre Ware in Amsterdam Platt an, und es herrscht noch viel ursprüngliches Flair. Auch die Gegend, in der der Markt liegt, De Pijp, ist wegen der vielen kleinen Läden und Restaurants sehenswert. Geht man noch ein bisschen weiter ostwärts, kann man herrlich im Ooster- oder im Frankendael Park entspannen (Die sind weit ruhiger als der bekannte Vondelpark). Außerdem lockt im zweiteren das „De Kas“. Draußen nisten Störche auf hohen Backsteinkaminen, Schilf raschelt am Teich, drinnen in dem acht Meter hohen Gewächshaus aus den 20er-Jahren wird täglich nur ein einziges Menü mit Blick auf die umgebende Natur serviert. Fleisch und Fisch spielen auf der Speisekarte eher eine Nebenrolle, die eine oder andere zarte Hummerschere darf aber gerne auf ein paar Scheiben Roter Rüben Platz nehmen. Das Ambiente ist elegant, hell und luftig, das holländische Pendant zu unserem Palmenhaus im Burggarten ist mittags wie abends ein guter Tipp.

Ein weiteres Highlight De Pijp’s ist der Ort mit der besten Aussicht über Amsterdam: das Volkshotel. Früher saß hier die Redaktion der „Volkskrant“, einer der größten niederländischen Tageszeitungen. Heute ist es ein Hotel, Restaurant, Café, Club, aber auch Meeting-Point für kreative Köpfe. Jeder ist hier rund um die Uhr willkommen. Das Interieur ist ein Sammelsurium an abgefahrenen Dingen, in der Lobby stehen zwei Fifties-Campingbusse, Chesterfield-Sofas laden zum Abhängen ein – eine lässige Mischung, wie auch die Menschen, die hier ein und ausgehen. Am schönsten ist es zum Sunset, wenn der Himmel allmählich rosa wird, und die Lichter in der ganzen Stadt angehen.

Amsterdam ist eine der lebenswertesten Städte der Welt, dazu trägt auch ihre nähere Umgebung bei. In nur 15 Minuten ist man in Haarlem, in 30 in Keukenhof und in einer halben Stunde gar am Meer. Entdecken Sie mit uns die Umbebung Amsterdams.

Im Zeichen der Tulpe 

Wussten Sie, dass Tulpenzwiebeln den ersten Börsensturz der Menschheitsgeschichte auslösten? Im 17. Jahrhundert galt die Tulpe als Statussymbol der Vermögenden, ihre Zwiebeln wurden mit Gold aufgewogen. Damals entstanden Börsen und Auktionen, weil immer mehr Menschen an den großen Preissteigerungen der Tulpen teilhaben und mitverdienen wollten, bis es letztendlich zum großen Crash kam, und viele alles verloren. Heute ist die Tulpe Hollands Nationalblume, der auch ein 32 ha großer Garten gewidmet ist: Keukenhof. Mehr als sieben Millionen Tulpen, über hundert Züchter und dreißig Gärtner schaffen alljährlich einen immer wieder anders gestalteten Park, der von März bis Mai unzählige Besucher begeistert. Die Vielfalt der Blumen, ihre Farbenpracht und die Kreativität der Arrangements machen Keukenhof zu einem Mekka für Gartenfreunde.

 

Haarlem – Kultur & Entspannte Atmosphäre

Nur 15 Minuten mit dem Zug von Amsterdam entfernt liegt Haarlem. Ein entspanntes Städtchen, das Cineasten als Filmkulisse von „Ocean’s Twelve“ ein Begriff ist. George Clooney & Co jagten durch den Jugendstilbahnhof von 1908, der mit seinen Fliesenbildern und Kunstschmiedearbeiten ein elegantes Eingangsportal einer Stadt ist, in der viel an das „goldene“ Zeitalter des 17. Jhahrhundert erinnert. So auch das historische Zentrum rund um den Grote Markt, dem Hauptplatz mit seinen intimen Innenhöfen und der gotischen Sint-Bravokerk. Noch tiefer eintauchen kann man in diese Epoche im Frans-Hals-Museum. 

Der Haarlemer Meistermaler ist dort mit zahlreichen Bildern vertreten. Auch Haarlem ist von einigen Kanälen durchzogen, und es lohnt sich, die Perspektive zu verändern und die Stadt vom Wasser aus zu betrachten. Eine Tour mit Jeroen Hagen kann mit einer Kanaltour in Amsterdam durchaus konkurrieren. Spannend lässt er die Geschichte der Stadt Revue passieren, kennt viele Anekdoten und versorgt seine Gäste mit Snacks und Getränken (info@haarlemcanaltours.com)

 

Hotspot an der Nordsee

Die Amsterdamer haben’s einfach – wenn ihnen der Sinn nach Meer steht, dann düsen sie mit dem Auto oder Zug nach Zandvoort, das nicht einmal eine halbe Stunde entfernt ist. Bis 1985 wurden hier Formel-eins-Rennen ausgetragen, heute warten auf die Besucher kilometerlange, saubere, weiße Sandstrände mit hippen Lokalen, wo Ibiza-Flair aufkommt. Ein Paradies für Wind- und Kitesurfer, die sich hier in die gar nicht so kleinen Wellen stürzen. In der Zizo Lounge, dem Beach Club Tien oder dem Ubuntu kann man ihnen bei ihren Kunststücken zusehen, während man selbst Thai-Küche, Meeresfrüchte oder einfach nur delikate Snacks genießt. Die Sunsets hier sind spektakulär, die Stimmung total relaxed – man ist versucht, die Rückfahrt ins quirlige Amsterdam zu verschieben und länger zu bleiben. 

Unterkunft Tipp:  

Aemstelhuys B&B, Lesley March

Utrechtsedwarsstraat 150, 1017 WK Amsterdam,
Netherlands, Tel.: + 31 6 463 427 17

oder + 31 20 6796107, www.aemstelhuys.nl/en 

Das heimelige B&B von Lesley liegt in einer ruhigen Seitenstraße mitten im Zentrum. In zwei Gehminuten finden sich viele Cafés und Restaurants. Lesley selbst hat jede Menge Tipps parat, und ihr Frühstück ist ein Erlebnis. Jeden Tag frische, selbst gebackene Köstlichkeiten, Schinken, Käse, Obst, Jogurts – alles beste Qualität. Die Zimmer sind geräumig, hell und freundlich eingerichtet, die Bäder bestens ausgestattet.

 

 

Allgemeine Infos: 

Amsterdam Marketing 

De Ruyterkade 5, Amsterdam  

Tel.: +31 (0) 20-702 62 63 (direkt), Tel.: +31 (0) 20-702 61 00 

www.iamsterdam.com 

Haarlem Marketing 

Grote Markt 2, Postbus 5574, 2000 GN Haarlem

Tel.: +31 (0) 23-571 22 62, www.haarlem.nl 

Haarlem Canal Tours The city at its best, Jeroen Hagen

Popelingstraat 9A, 2011 ZL Haarlem
Tel.: +31 (0) 6 33 946 144

info@haarlemcanaltours.com  www.haarlemcanaltours.com

Buchtipps Amsterdam: 

Styleguide Amsterdam, Monique van den Heuvel. National Geographic.Die Lifestyle-Journalistin Monique van den Heuvel kennt viele originelle Orte abseits der gängigen Touristenpfade. Sie zeigt, wo die Einheimischen ihren Kaffee am liebsten trinken und in welchem Grachtenladen es sich besonders gut nach Vintage-Design oder kuriosen Fundstücken stöbern lässt. Ob Straßenflohmarkt, Hummus-Shop oder Fahrradladen mit integriertem Friseur, Heuvel weist den Weg zu ihren Lieblingsplätzen und macht den Aufenthalt in der quirligen Metropole zu einem unvergesslichen Erlebnis. 

Gebrauchsanweisung für Amsterdam, Siggi Weidemann. Piper. 

Siggi Weidemann kennt die ganze Vielfalt der zeitlos genialen Hauptstadt der Niederlande: Er nimmt uns mit zum Dreigrachtenhaus, zu den schönsten Hinterhof-Oasen und zeigt uns den Charme skurriler Probierstuben und bunter Märkte – und wo der Amsterdamer hingeht, wenn es „lekker“ und „smakelig“ sein soll.