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La Toscana

Kurven über Kurven, am Straßenrand typische ockergelbe Häuserzeilen, vereinzelte Villen, Weinreben an sanften Hügeln, alte Türme, schlanke Zypressen – die Landschaft der Toskana zieht immer wieder in ihren Bann. Unsere Lieblingsplätze? Zu viele, als das wir sie hier alle präsentieren können.

 


Markttag in Panzano in Chianti

Hinter jeder Kurve, hinter jedem Hügel wartet eine neue, hinreißende Szenerie. Zuccheros „Cosi Celeste“ tönt aus dem iPod, während wir Impruneta, Strada, Greti, Greve passieren. Es ist Sonntagmorgen, Markttag in Panzano. Auf der großen, dreieckigen Piazza Bucarelli herrscht Gedränge, das Auge ertrinkt geradezu in der Farbenpracht der angebotenen Waren – saftig rote Pomodori, tiefgrüne Carciofi, goldgelber Formaggio – der perfekte Einstieg ins toskanische Leben. Hier shoppen Einheimische wie auch Touristen, diskutieren über den Preis der mit Olivenmotiven bedruckten Tischtücher, verkosten alten Pecorino und würzige Salami. Auch in den kleinen Gässchen rund um den Platz findet man alles, was das Herz in einem Italienurlaub begehrt. So auch die Macelleria von Dario Cecchini, aus dessen Geschäft uns entweder Opernarien oder Rockmusik entgegentönen. Er und einige weitere haben sonntags immer „Open House“, laden ein, ihre Köstlichkeiten zu probieren, so auch Monia Piccini vom Weingut Il Palagio. Den Chianti Classico, den Riserva oder den Torcentile genüsslich zu degustieren gehört dazu, denn richtig Ankommen bedeutet auch, sich nicht nur ins Markttreiben zu stürzen, sondern sich der Langsamkeit hinzugeben. In der Curva-Bar einen Cappicino zu nehmen, und erst alle Sinne zu aktivieren. Dann, nach dem ersten Schluck, ist es sicher, man ist wirklich wieder da. In Panzano, dem malerischen Festungsdorf, welches genau an der Stelle, wo der alte etruskische Fahrweg von San Casciano auf die Chiantigiana trifft, erbaut worden ist.                                   

Einen Caffè doppio trinken in Siena

Nach Siena fährt man am besten früh am Morgen, wenn sich die Rollbalken der kleinen Alimentari am Weg von der Parkgarage in die Innenstadt gerade erst heben. Aus den Bars duftet es nach frisch gerösteten Caffè und Cornetti oder nach den Ricciarelli, die gerade eben aus dem Ofen geholt werden. Für dieses feine Mandelgebäck ist Siena berühmt. Alle Weg führen unweigerlich zum Campo, dem muschelförmigen Platz, der sich, vom Rathaus bis zu den umgebenden Palästen, an die zehn Meter ansteigend öffnet. Seine Grandezza ist einfach beeindruckend. 

 

Joggen auf der Stadtmauer in Lucca

Wer nach Lucca kommt, der will zur Mauer – zur alten Stadtmauer, die bis heute vollständig erhalten ist und die Stadt wie ein Ring umgibt. Auf ihr geht’s zu wie in der Prater-Hauptallee: Jogger, Radfahrer, Mütter mit Kinderwagen, dazwischen Spaziergänger. Sie alle genießen es, sich im Schatten unter Pappeln und Platanen zu bewegen, immer mit Blick ins Land auf der einen Seite und auf der anderen auf die Dächer der City. Wählt man dann eine der Treppen, die zwölf Meter hinunter mitten hinein ins Zentrum führen, wird man auch nicht enttäuscht. Lucca ist eine reiche Stadt, perfekt zum Sightseeing und zum Shoppen. Knapp außerhalb liegt die Villa Garzoni, deren blumengesäumte Barocktreppe und üppige Gärten ebenfalls einen Besuch wert sind.

 

Von der Piazzale Michelangelo nach Florenz

Ein guter Tipp, Florenz entspannt zu entdecken ist, sich die Stadt von oben zu ergehen. Ein geschwungener Weg führt hinunter zum Ufer des Arno, immer wieder mit den schönsten Ausblicken auf die Ponte
Vecchio, den Palazzo della Signoria, den Dom und die Uffizien.