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Einfangen kann man den hübschen Rebellen vielleicht nicht. Dafür kann man jetzt einen Hauch von dem erhaschen, was Johnny Depp ausmacht. Der Duft maskuliner Ungezähmtheit – von Dior in Flakons gefüllt und von Millionen Männern als Symbol ursprünglicher Männlichkeit getragen. Das riecht nach einem ganz großen Erfolg! 

 

 

The Wild One

„Für mich wäre es das Schlimmste, mich selbst spielen zu müssen.“ Johnny Depp

 

 

Keine kühle Blonde

„Ich habe in den letzten Jahren unglaublich viele reizvolle Angebote bekommen.
Phantastische Regisseure waren dabei, tolle Kollegen und faszinierende Drehbücher.“

Der Wilde

Sauvage geht unter die Haut und verführt mit Reggio Bergamotte, Pfeffer, Harz und floralen Essenzen.

 


Für mich wäre es das Schlimmste, mich selbst spielen zu müssen“, hat der erfolgreiche Schauspieler einmal gesagt. Wundern tut man sich über diese Aussage von Johnny Depp nicht. Denn was da hinter dem dunklen Blick, dem drei-Tage-Bart und dem zerzausten Haar brodelt, kann man nicht spielen. Man muss es leben. Und das ist bereits Herausforderung genug. Das Herz, das in Depps Brust schlägt, liebt nämlich vor allem die ganz extremen Töne. Schon im Kindesalter hat es seine Querschläge nicht verbergen können. „Ich habe Dinge geliebt, die andere Kinder nicht verstehen konnten. Das waren beispielsweise schräge Outfits. Ich musste sie einfach tragen. Auch wenn ich dafür gehänselt wurde.“ 

Diese Eigensinnigkeit war es schließlich auch, die den jungen Johnny zum Eigenbrötler werden ließ. „Ich wusste, dass ich anders war. Irgendwann machte ich mir nicht mehr die Mühe, mich den anderen zu erklären.“ Stattdessen flüchtet der damals 16-Jährige dort hin, wo viele große Freigeister Obhut finden: In die Musik. Was folgt klingt zunächst, wie der typische Werdegang eines Rockstars. Eigene Band, Schulabbruch, Drogenkarriere! Zwar zweifelte der junge Wilde schon nach zwei Monaten an seinem spontanen Aktionismus. Doch weder seine Eltern noch der Schuldirektor waren nach den Eskapaden der letzten Monate bereit, den Rebellen wieder aufzunehmen. Damit ging es doch wieder zurück auf die Bühne. Und von dort aus direkt nach Los Angeles.

Auf Depps Kerbholz reihen sich hier nun bald Dutzende von verwüsteten Clubs, eingeschlagenen Zähnen, hübschen Models, abgebrochenen Konzerten, versuchten Drogenentzügen – und kein einziger Hit. Doch mitten in der Schaffenskrise schickt Fortuna eine helfende Hand vom Himmel. Nicolas Cage war es, der auf Depp aufmerksam wurde, ihm zur Schauspielerei riet und sogar erste kleine Filmrollen verschaffte. Und tatsächlich: Cage landete mit seiner Vermutung einen Volltreffer. Heute ist Depp einer der bestbezahlten Stars des Geschäfts. 100 Millionen Dollar soll er für die letzte Verfilmung von „Fluch der Karibik“ verhandelt haben. Schauspielerei ist für Depp endlich eine Möglichkeit zu offenbaren, was in seiner Brust schwelt – die widerspens-tigen Charaktere, schrillen Stimmen und ungezügelten Leidenschaften. Auf der Leinwand lebt sich diese Vielfalt deutlich besser aus als an der Gitarre oder am Tresen. 

Durch die Schauspielerfolge fand Depp die nötige Stabilität, die es brauchte, um eine 14 Jahre lange Beziehung zu Vanessa Paradis aufzubauen. Die Beziehung, aus der zwei Kinder stammen, ist zwar leider gescheitert, Depp dafür seit Kurzem mit der Schauspielerin Amber Heard verheiratet. Ein spießiger Ehemann wird der Frauenheld wohl dennoch nie werden. Doch immerhin hat er seine inneren Dämonen nun so weit im Griff, dass sie sich auch von ihrer handzahmen, sogar sehr warmherzigen Seite zeigen können. Medienwirksame Charity-Aktionen braucht der „sexiest man alive“ dafür übrigens nicht. So hat kaum jemand davon Wind bekommen, dass Depp eine seiner Filmgagen einem Mädchen, das ohne Vater aufwächst, gespendet hat. Ebenso wenig wie die knapp zwei Millionen Dollar als Unterstützung für ein Krankenhaus, die Adoption eines totgeweihten einäugigen Pferdes oder das Engagieren von Obdachlosen für Nebenrollen bei einem seiner Filme. 

Es ist wohl genau diese Kombination aus einem warmen und wilden Herzen, die den Superstar ausmacht. Und dabei Millionen von Frauen anmacht! Die Exzesse, die ungekämmte Mähne, die Tattoos und Narben machen den Amerikaner vielleicht nicht zum Paradeschwiegersohn. Aber trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) zum absoluten Objekt der Begierde, dem – wenn wir ehrlich sind – nicht nur die Damenwelt verfallen ist. Männer fühlen sich durch Depp erst richtig verstanden. Denn eine Spur dieser Ungezähmtheit, der rauen Art, des coolen Looks, der Leidenschaft und der Smartheit, die sich sowohl im Anzug als auch im Piratendress sehen lassen kann, lodert doch insgeheim in jedem Mann. 

Der Duft des Rebellen

Luxus-Label Dior scheint dieses ur-maskuline Naturell zu kennen und hat sich mit Johnny Depp nun ein Testimonial gesucht, das eben nur auf den ersten Blick so gar nicht zum französischen Edelmarke passt. Hinter dem stilbewussten Dior-Mann steckt immer auch ein ungezähmter Wildfang, der nicht nur seinem Stil, sondern eben vor allem seinem Herzen folgt. „Sauvage“, was übersetzte so viel wie „wild“ oder „roh“ bedeutet, nennt Dior den dazu passenden Duft. Der Name ist Programm. Und Nase ist Trumpf. Die Damenwelt kann es jedenfalls kaum erwarten, das Depp-Odeur aus Reggio Bergamotte, Pfeffer, Harz und floralen Essenzen an den Hälsen ihrer eigenen Helden zu schnüffeln.

Text: Linda Freutel   Fotos: Dior