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Absolut Beautiful Soundcheck

Soundcheck: Diese Alben sind es wert, dass man hinhört. Songs, die zum Träumen anregen, wo die Seele mitrockt, die die Zehen zum Wippen bringen. Stimmen, die wohlbekannt sind. Neue Stimmen, die aufhorchen lassen


Deep Purple – inFinite

Das Album Nummer 20 nach einer annähernd 50-jährigen Karriere, ist wahrhaft ein Grund zum Feiern – es ist kurz und bündig, schlicht phänomenal.

„inFinite“ ist eines jener Alben, die einen nach dem ersten Hören nicht mehr loslassen und immer wieder im Player rotieren. Unglaublich genial agieren die Musiker auf einem gewaltigen Niveau, über das man nur staunen kann. Das absolute Highlight stellt für uns „All I Got Is You“ dar, ein facettenreiches Stück das nicht nur mit herausragenden Keyboard- und Gitarrenleads, sondern auch mit einem süffisanten, ironischen Text begeistert. „inFinite“ kann man aber unmöglich auf einen Song reduzieren. Egal, ob mal so nebenbei ein handverlesenes, musikalisches Zitat wie „Louie Louie“ im Song „Johnny’s Band“ versteckt wird, die Band einen stampfenden Groove zelebriert („On Top Of The World“), oder einfach mal einen geradlinigen Rocksong aus dem Ärmel schüttelt („One Night In Vegas“) - wenn diese 5 Persönlichkeiten interagieren, greift ein Rädchen ins andere und auf magische Weise entsteht etwas Größeres.

Der perfekte Appetitanreger ist die vorab im Kino gezeigte Doku „From Here To Eternity“, die den Entstehungsprozess des Albums dokumentiert und der limitierten Auflage von „inFinite“ beiliegt. Dieses Porträt zeigt wieviel Leidenschaft und Hingabe in dem Album steckt, die Musiker sprechen aber auch offen über persönliche Probleme und ein mögliches Ende von „DEEP PURPLE“, was angesichts des fortgeschrittenen Alters der Mitglieder leider ein aktuelles Thema ist. Zuerst sollten wir uns aber mit der Band an „inFinite“ erfreuen und DEEP PURPLE auf der folgenden Tour gebührend feiern. Und sollte dieses Album wirklich der Schlusspunkt sein, so hätte es kein besseres Ende als „inFinite“ geben können. Danke DEEP PURPLE für dieses famose Album.

Pflichttermin: DEEP PURPLE LIVE > 17.05.2017 > STADTHALLE WIEN

Ostinato – Isn’t that Jazz?

Yes it is! Es brodelt und groovt noch immer, wenn die acht Ostinato-Members rund um Gitarrist Rens Newland und Drummer Thommy Böröcz aufgeigen. Das Jubiläumsalbum 40 Jahre Ostinato enthält ausschließlich neue Kompositionen, in denen alle Aspekte des typischen Ostinato-Sounds präsentiert werden. Der Bogen reicht von gradlinigem Funk über komplexere Fusion bis hin zu Latin-Jazz, sowie drei speziellen Widmungen für Jimi Hendrix, Joe Zawinul und Miles Davis. Ob Fonk is our Fate oder Carnaval  – der Sound ist ein Stimmungsaufheller ohne Rezeptgebühr und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit garantiert. 

 

Alicia Keys – Here

„In diesem Album bin ich angekommen. An einem Platz, wo ich mein wahres Selbst im Spiegel ansehen kann und die die Realität erkennen kann, zu der wir in dieser Welt geworden sind. Das Gute, das Hässliche, Schatten und Licht”, so Keys. Da stimmen wir ihr voll und ganz zu.

Patricia Kaas

Nach vielen Interpretationen stehen jetzt wieder eigene Songs im Mittelpunkt, die ihr auf den Leib geschrieben wurden und ihre Gefühle, Sehnsüchte, Ängste, aber auch Zuversicht spiegeln. Ein tolles Album, nicht nur für Fans!

Marco Mengoni – Parole in Circolo

Eros Ramazzotti kann sich warm anziehen. Marco Mengoni, der 2009 Sieger der XFactor Castingshow bringt Liebeslieder in bester italienischer Pop-Tradition. Seine Samtstimme ist bereits weit über die Grenzen Italiens gefragt. Top: das gefühlvolle Duett mit Grace Capristo.  

 

Amy Macdonald– Under Stars

Sie ist einfach eine der Besten. Die letzten zweieinhalb Jahre verbrachte Amy mit der Erarbeitung der neuen Cd, die gemeinsam mit Cameron Blackwood und dem Produzentenduo My Riot produziert wurde. Die Arbeit hat sich gelohnt, perfekter Sound und Songs wie „Dream On”, „Under Stars”, „Feed my Fire” oder „The Rise & Fall” die zum mitshaken oder träumen animieren. Ihr Geheimnis: ein gutes Händchen für große Melodien und ihre Songs haben Wiedererkennungswert. 

 

 

Depeche Mode – Spirit

Es ist die erste neue Musik von Dave Gahan, Martin Gore und Andrew Fletcher seit vier Jahren. „Spirit” hebt sich deutlich von den Vorgängern ab. Das Album klingt elektronischer. Sänger Dave Gahan bezeichnete es in einem Interview als „kreativen Höhepunkt”.

 

James Blunt – The Afterlove

James hat sich für dieses Album hochkarätige Unterstützung geholt. Unsere Lieblingsnummern von Afterlove: Lose My Number, Time Of Our Lives und Heartbeat! Der Veröffentlichung von The Afterlove wird eine große Tour folgen, die ihn im Herbst auch nach Österreich führen wird!

 

Blondie – Pollinator

Auf dem elften Album der 80er-Jahre Ikone sind Songs von und mit Johnny Marr, Sia, Dev Hynes, Charli XCX, Dave Sitek (TV On The Radio), Nick Valensi (The Strokes) und The Gregory Brothers zu finden. „Fun” heißt die erste Single-Auskopplung.