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Absolut Beautiful Ausstellungstipps

Ein interessanter, sehr abwechslungsreicher Ausstellungs-Frühling bietet sich Kulturinteressierten.


Museum Judenplatz. Helena Rubinstein. Die Schönheitserfinderin

Ihre Faszination für Schönheitspflege und ihr feiner Geschäftssinn machten Helena Rubinstein zu einer Pionierin in der Beautybranche. In einer Zeit, in der es für Frauen alles andere als leicht war, ein Unternehmen zu gründen, brach die gebürtige Polin mit allen Traditionen. Nachdem sie kurze Zeit in Wien lebte, um im Pelzgeschäft ihrer Tante zu arbeiten, legte sie den Grundstein ihrer Karriere in Australien. An einem Ort, wo Kosmetik noch in den Kinderschuhen steckte, fand Rubinstein dankbare Abnehmer ihrer importierten Cremen. Sie eröffnete Schönheitssalons, ging nach Paris und London, widmete sich der Wissenschaft und entwickelte eigene Produkte. In den USA lancierte sie diese unter ihrem Namen – das Imperium Helena Rubinstein war geboren. Die Ausstellung widmet sich ihrem gesamten Leben mit besonderem Fokus auf ihre Zeit in Wien. 

Ab 18. 10.

 

Unteres Belvedere. Die Kraft des Alters

In einer Gesellschaft, in der schon kleinste Anzeichen von Fältchen ein Versagen der Jugendlichkeit bedeuten, hat sich der Kampf gegen das Älterwerden zu einer sportlichen Disziplin entwickelt. Nichts scheint wichtiger zu sein, als alle Spuren eines gelebten Lebens zu vernichten. Heute ist „Anti-Aging“ ein Synonym für Selbstliebe, die eine gewaltige Industrie antreibt. Die Angst, ins Abseits zu geraten, ist ihr Motor. Dabei sind alle positiven Aspekte des Alters – Erfahrung, Weisheit, innere Ruhe – in Vergessenheit geraten. Dem will sich nun die Ausstellung „Die Kraft des Alters“ ab 17. November nähern, indem sie historische und aktuelle künstlerische Positionen von namhaften Künstlerinnen und Künstlern wie Edgar Degas, Gustav Klimt, Käthe Kollwitz, Annie Leibovitz, Pablo Picasso, Cindy Sherman oder auch Egon Schiele gegenüberstellt.

Wien Museum. Ganz Wien. Eine Pop-Tour

Eine Hommage an die Wiener Popkultur ist bis zum 25. März 2018 im Wien Museum zu sehen. Von Danzer, Ambros, Falco über Drahdiwaberl bis zu Wanda und Bilderbuch geht die Reise durch die letzten sechs Jahrzehnte und die legendärsten Orte in der Stadt, wie der Künstlertreffpunkt Strohkoffer, die Kultdisco U4 oder das Elektromekka rhiz. 14. 9. 2017 bis 25. 3. 2018

 

 

Kunsthaus Wien. Visions of Nature.

Wir sind untrennbar mit der Natur verbunden, wir schöpfen Kraft aus ihr, spüren ihren Einfluss auf uns und bewundern sie. Im gleichen Atemzug zerstören wir sie. Mit diesem Ungleichgewicht beschäftigen sich eine Reihe von zeitgenössischen Kunstschaffenden, deren unterschiedliche Zugänge das Kunst Haus Wien bis zum 18. 2. 2018 präsentiert.

 

Albertina. Raffael

Er ist einer der wichtigsten Vertreter der Hochrenaissance, und seine Bedeutung in der Kunstgeschichte ist schlichtweg unermesslich. Quer durch all seine Schaffensphasen zeigt die Albertina bis zum 7. Jänner 2018 über hundert Zeichnungen und 18 Gemälde Raffaels und würdigt mit dieser monographischen Schau das italienische Universalgenie.

Museum der Illusionen.

Die Welt der optischen Täuschungen ist eine faszinierende, weil uns Sehen und Verstehen oft Streiche spielen. Es ist eine Welt, die mit purem Verstand nicht zu durchschauen ist. Das neue, interaktive Museum der Illusionen macht sie mittels verschiedenster Themenbereiche erlebbar, zu einem spannenden Abenteuer für Groß und Klein. Wallnerstr. 4, 1010 Wien


Weitere Informationen:

www.kunsthauswien.com
www.albertina.at
www.belvedere.at
www.museumdermoderne.at
www.kunsthaus-bregenz.at
www.artothek.at www.khm.at
www.kunstraum.net
www.bankaustria-kunstforum.at
www.leopoldmuseum.org
www.kunsthallewien.at
www.mumok.at
www.mak.at
www.museum-joanneum.at

 

Credits: Archives Helena Rubinstein Paris, Maria Lassnig Schmetterling. Jaakko Kahilaniemi Romanticism And Patriotism Studies 2017, Madonna mit dem Blauen Diadem, 1511 Musée du Louvre, Paris: © Dist. RMN-Grand Palais/Martine Beck-Coppola