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Wie war das nochmal genau? Wie steht es um Ihr Wissen in Bezug auf Hautpflege? Darf ich meine Tages-creme auch für die Augenpartie verwenden? Braucht man wirklich einen Primer? Lässt Stress die Haut schneller altern? Wagen Sie das Spiel und werden Sie Hautpflegeprofi.

Trivial Pursuit

Frischmacher

Regenerierende Nachtpflege für anspruchsvolle Gemüter: Vichy Neovadiol Nacht. Füllt alle Feuchtigkeitsdepots der Haut nachhaltig auf: Biotherm Aquasource Everplump Creme und Moisturizing Treatment. Befeuchten und schützen die Haut: Chanel Hydra Beauty Micro Gel Yeux und Hydra Beauty Flash Baume Hydratant. Für eine aufgepols-terte und strahlende Haut am Morgen: Dior Hydra Life Jelly Sleeping Mask. Wirkt gezielt gegen erste Fältchen: Clarins Multi-Active Nuit. Ultraleichter Schutzschild mit Faktor 50 gegen die negativen Auswirkungen der Sonne: Giorgio Armani Maestro UV Skin Defense Primer SPF50.

 

Neue Energie

Vitalisiert tiefenwirksam: Sensai Ultimate The Concentrate. Sorgt für perfekte Ausstrahlung: La Prairie Cellular Radiance Perfecting Fluide Pure Gold. Verwöhnen die Haut mit Golden Champa PFA, einem Wirkstoff aus der „Lichtpflanze“ Madagaskars: Chanel Sublimage L’Essence, Le Fluide und La Crème. Eine tolle Hilfe bei Stressfältchen und Müdigkeitserscheinungen. Lancôme Absolue Precious Cells Silky Cream wirkt gegen chronische Entzündungen und unterstützt die Reparatur der Haut. Rekonturiert und definiert die Augenpartie mit Rotalge: La Mer Lifting Eye Serum.

 

Jungbrunnen

Sorgen für neue Ausstrahlung und wirken gegen Fältchen: Shiseido Bio-Performance Glow Revival Cream und Eye Treatment. Gibt neuen Halt und verbessert die Spannkraft: Dior Capture Totale La Crème Multi-Perfection. Für perfekt gepflegte Hände: Sensai Cellular Performance Intensive Hand Treatment. Versorgt die Haut tiefenwirksam mit Feuchtigkeit und bewahrt sie dank des UV-Schutzes vor frühzeitiger Hautalterung: Sensai Cellular Performance Day Cream SPF25. Lancaster 365 Skin Repair Eye Serum enthält einen hochwirksamen Antioxidantien-Komplex mit Granatapfel und Physalis, der oxidativen Stress neutralisiert. Verbessert Energie und Lebensdauer der Zellen: Sisleÿa L’Intégral Anti-Age. Verlängert die Jugendlichkeit der Haut: Lancaster 365 Skin Repair Day Cream SPF15. 

 


Trivial Pursuit

Soll meine Tagespflege wirklich Lichtschutzfaktor haben?

Unbedingt. Denn die Sonne lässt uns schneller altern als uns lieb ist. Sie ist Hau(p)tfeind Nummer eins. Und das nicht nur im Urlaub, sondern jeden Tag, wenn wir aus dem Haus gehen. Dafür braucht es auch nicht unbedingt immer hohen Sonnenschutz. Die Regelmäßigkeit macht’s. Studien in Australien haben gezeigt, dass die Hautalterung signifikant verzögert werden kann, wenn man jeden Tag eine Pflege mit „nur“ SPF15 aufträgt. Wichtig dabei: Auf Cremes mit umfassendem Lichtschutz achten, d.h. gegen UVA-/UVB-, Infrarotstrahlung und sichtbares Licht (z.B. Lancaster 365 Skin Repair Cream SPF15).

 

Wozu brauche ich eine Nachtpflege?

In der Nacht tickt unsere Haut anders. Während sie tagsüber damit beschäftigt ist, schädliche Umwelteinflüsse abzuwehren, darunter etwa UV-Strahlung und Toxine, läuft in der Nacht die Regeneration auf Hochtouren. Und da macht es natürlich Sinn, sie mit regenerierenden Inhaltsstoffen zu unterstützen, wie Retinol, Peptiden und pflanzlichen Ölen. Dazu ist rund um Mitternacht die Talgproduktion am niedrigsten, sodass die Creme ruhig ein bisschen reichhaltiger sein darf. 

 

Kann ich meine Gesichtscreme auch für die Augenpartie verwenden?

Das kommt drauf an. Meistens hat die Haut um die Augenpartie besondere Bedürfnisse, die mit einer normalen Tagescreme nicht immer abgedeckt werden können. So ist die Haut hier besonders sensibel und um einiges dünner als im Rest des Gesichts. Nicht umsonst zeigen sich an dieser Stelle die ersten Fältchen. Die Formulierung sollte also nicht nur etwas reichhaltiger sein und straffende Inhaltsstoffe enthalten, sondern auch abschwellend wirken, die Mikrozirkulation anregen und dunkle Augenringe aufhellen. Oberstes Gebot: Je milder, desto besser! 

 

Brauche ich eine eigene Pflege für Hals und Dekolleté?

Hört sich nach einem Marketinggag an, sollte aber in keinem Badezimmer fehlen. Hals und Dekolleté werden allzu oft vernachlässigt, dabei ist es wichtig, sie mit straffenden, feuchtigkeitsspendenden Texturen zu verwöhnen. Was dabei wesentlich ist: Die Formulierung sollte zwar hochkonzentrierte Anti-Aging-Wirkstoffe enthalten, jedoch nicht fetten. Das könnte die Haare sonst strähnig machen (z.B. Sensai Cellular Performance Throat and Bust Lifting Effect).

 

Darf ich verschiedene Produktlinien benützen?

Nicht sehr schlau. Denn die die einzelnen Produkte eine Pflegeserie sind genau so formuliert, dass sie perfekt aufeinander abgestimmt sind. Nicht nur, was die Abfolge der Produkte betrifft, von der Reinigung über das Serum bis zur Tagescreme, sondern auch deren Wirkstoffe. Auch ein Kardinalfehler: herkömmliche Kosmetik mit Naturkosmetik zu kombinieren.

 

Wozu Braucht man einen Primer?

Profis wissen es schon lange: Mittels Primer hält das Make-up einfach länger. Durchschnittliche Foundations schaffen es kaum, den ganzen Tag für einen ausgeglichenen Teint zu sorgen – Hautglanz und Flecken kehren zurück, Poren und Fältchen werden wieder sichtbar. Der Grund: Unsere Haut saugt im Laufe des Tages einzelne Bestandteile der Foundation wie Talkum oder Farbpigmente auf. Gleichzeitig produziert sie Hautfett, auf dem die Make-up-Partikel regelrecht ins Rutschen kommen. Wenn man einen Primer benützt, verlangsamt sich dieser Prozess. Wichtig: Den Primer gut einziehen lassen, damit er sich auf keinen Fall mit der Foundation verbindet, sonst ist der ganze Effekt für die Katz’.

 

Was ist der Unterschied zwischen Mimikfalten und Altersfalten?

Erstere entstehen durch Bewegung: Wir lachen, weinen, sind zornig oder überrascht. Letztere sind eine Folge der natürlichen Hautalterung. UV-Licht, Stress, Rauchen und zu viel Alkohol beschleunigen diesen Vorgang. Wer also seine Haut nachhaltig glätten will, muss hier ansetzen und bewusst gesund leben. Ungeschlagene Nummer eins der Wirkstoffe ist Vitamin A, auch bekannt als Retinol. Seit mehr als 20 Jahren
in kosmetischen Cremen eingesetzt, regt es Kollagensynthese und Zellerneuerung an. 

 

Ist Stress wirklich so schlecht für Die Haut?

Ja, darüber sind sich Forscher mittlerweile einig. Denn chronischer Stress führt zur Bildung von freien Radikalen in der Haut. Ein gewisses Ausmaß kann unser Körper noch selbst neutralisieren. Überschreiten die aggressiven Moleküle jedoch eine bestimmte Anzahl, richten sie mächtig Schaden in den Zellen an. Kollagene und elastine Fasern, die das 3D-Stützgerüst unserer Haut bilden, werden angegriffen, Mikroentzündungen bilden sich. Und das lässt die Haut schneller altern, als wenn man Zeit seines Lebens gelassen und relaxt bleibt. 

 

Soll ich unter der Sonnencreme eine Tagespflege auftragen?

Das kommt drauf an. Wenn man ohnehin schon mit Misch- oder öliger Haut gesegnet ist, kann „unten ohne“ durchaus angebracht sein. Zu viele Formulierungen übereinander lassen die Haut sonst schnell glänzend aussehen. Bei normaler oder trockener Haut sollte man vorher ruhig in den Tiegel greifen. Ebenso wenn die Sonnencreme nicht gleichzeitig auch Anti-Aging-Wirkstoffe enthält, die Haut aber schon ein gewisses Maß an straffenden, glättenden Inhaltsstoffen braucht. Unabhängig davon: Unter der Sonnencreme ist auf jeden Fall ein Serum mit hochwertigen Antioxidantien Pflicht, das durch Sonnenlicht ausgelöste freie Radikale sofort neutralisiert.

 

Was sind die Ursachen von Couperose und was hilft dagegen?

Rosige Apfelbäckchen sehen nur an kalten Wintertagen hübsch aus. Weniger erfreulich wird’s wenn Couperose dahintersteckt. Die kleinen erweiterten Äderchen, die bläulich-rot durch die Haut schimmern, treten an Wangen und rund um die Nase auf. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Veranlagung über Bindegewebsschwäche, Sonnenschäden und Alkoholkonsum bis hin zu Bluthochdruck. Auf Peelings an den betroffenen Hautarealen verzichtet man besser. Von Produkten mit ätherischen Ölen, Alkohol, Silikonölen und sehr fettigen Cremen sollten Betroffene die Finger lassen. Am besten sind leichte Feuchtigkeitsfluids mit grünen Pigmenten, denn die neutralisieren den Rotanteil der Haut.

 

Kann ich etwas gegen Pigmentflecken tun?

Ja. Wobei hier gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Das Wichtigste ist deshalb, schon früh auf täglichen Sonnenschutz in der Tagespflege zu achten. Denn Pigmentflecken entstehen dadurch, dass die Melanozyten, jene Zellen, die den braunen Hautfarbstoff Melanin produzieren, durch zu viel Sonnenstrahlung geschädigt werden. Sind bereits Pigmentflecken im Anmarsch, helfen sogenannte Brightening Cremes mit Vitamin C und anderen aufhellenden Wirkstoffen. Bei ausgeprägten Pigmentflecken versprechen jedoch nur noch Peelings, Säureanwendungen oder der Laser beim Dermatologen Besserung.

 

Kann ich meine Haut überpflegen?

Definitiv. Je nach Hauttyp sollte man deswegen genau wissen, womit und in welchem Ausmaß man seine Haut pflegt. Eine gute Hautanalyse bei einem Kosmetikinstitut kann hier helfen. Wer nämlich jeden Tag Peelings, Masken, Lotionen mit Fruchtsäuren, Seren UND verschiedene Cremes verwendet, riskiert auf Dauer eine sogenannte periorale Dermatitis. Die zeigt sich in Form eines roten Ausschlags mit kleinen Pusteln rund um den Mund und entlang der Nasolabialfalte. Manchmal gilt also: Less is more.

 

Warum ist Reinigung so wichtig und was sollte ich dabei beachten?

Die richtige Gesichtsreinigung ist nicht nur ein absolutes Muss für schöne Haut sondern beinahe eine Wissenschaft. Und die sollte man im steten Bemühen um den strahlenden Teint beherrschen wie zu Schulzeiten das Einmaleins. Reinigungsprodukte sollen weit mehr sein als nur eine Erweiterung der Marke, die man benützt. Prinzipiell gilt: Doppelt hält besser: Die Vorreinigung befreit die Haut von Make-up und Verunreinigungen der Hautober-fläche. Die Tiefenreinigung entfernt Verunreinigungen aus den Poren sowie verhornte Hautschüppchen und verfeinert so das perfekte Hautbild. Unser Tipp: Die Sensai Reinigungsprofis von Sensai Silky Purifying.

 

Darf ich ein Gesichtsöl verwenden, wenn ich ölige oder Mischhaut habe?

Ja, nicht nur reife und trockene Haut freut sich über eine „Einreibung“. Auch normale, selbst fette oder Mischhaut kann von Beauty-Ölen profitieren. Fette oder Mischhaut sowie empfindliche Haut, die zu Entzündungen neigt, brauchen superleichte, beruhigende, entzündungshemmende Öle. Dazu zählen etwa Hanf-, Traubenkern- oder Distelöl. Gerade Hanf- und Distelöl, aber auch Borretschsamenöl verschaffen übrigens auch bei Neurodermitis Linderung.

 

Was hilft bei Augenringen?

Die schlechte Nachricht: Dunkle Augenringe sind leider Veranlagung, denn an diesen Stellen ist die Haut besonders dünn. So können zwischen Oberhaut und Dermis die Blutgefäße bläulich durchschimmern. Schwellungen hingegen können viele Ursachen haben, wie Allergien oder niedrigen Blutdruck. Letzterer sorgt dafür, dass das Gewebewasser in der Nacht nicht richtig abfließen kann, wenn man auf einem zu flachen Polster schläft. Betten Sie sich höher und verwenden Sie Augencremen, die die Mikrozirkulation anregen und somit die Hautdicke verbessern. Damit Augenringe nicht unnötig auffallen, helfen ein paar Tupfer Abdeckcreme, die am besten zwei Töne heller ist als Ihre Haut. 

 

Trockene Haut, woran liegt es und was kann man dagegen tun?

Der häufigste Grund für trockene Haut ist eine genetisch veranlangte, schlechte Feuchtigkeitsregulierung. Aber auch als Folge des Alterungsprozesses verliert die Haut an Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure. Dadurch kann die Haut nicht mehr intensiv Feuchtigkeit binden wie in jungen Jahren. Last but not least: das typische Winterdilemma. Zwischen Heizungsluft und fros-tiger Kälte wird selbst gesunde Haut kurzfristig zur „Wüste Gobi“. Bei trockener Haut immer auf eine milde Reinigung mit nicht zu heißem Wasser und alkoholfreien Tonics achten. Eine reichhaltige Wasser-in-Öl-Emulsion (z.B. mit Sheabutter, Urea, Glycerin, Hyaluronsäure sowie diversen Pflanzenölen) glättet dann die Hautoberfläche und verhindert weiteren Feuchtigkeitsverlust.

 

Warum braucht man Concealer?

Ob als Stick, Pinsel oder Creme – Concealer sind echte Allround-Talente. Sie mogeln Fältchen und Augenschatten weg, modellieren die Konturen und lassen das Gesicht leuchten. Concealer (engl. conceal = verbergen, verstecken) hellen auf, lassen dunkle Schatten zurücktreten und heben tiefliegende Partien optisch an. Viele Produkte enthalten Feuchtigkeitsbinder, glättende Öle, Radikalenfänger, Vitamin E und C oder Tee-Extrakte, die pflegen und schützen. Frei von Duft- und Konservierungsstoffen gibt es die Alleskönner auch speziell für empfindliche Haut.

 

Worauf soll ich bei meiner Handcreme achten?

Aller guten Dinge sind drei. Eine qualitativ hochwertige Handcreme sollte schnell einziehen, die Haut dennoch mit feuchtigkeitsspendenden, rückfettenden Wirkstoffen versorgen (an den Handrücken befinden sich kaum Talgdrüsen, weswegen die Haut hier schnell austrocknet) und Lichtschutzfaktor enthalten. Gerade Letzteres ist wesentlich, denn die Hände sind neben dem Gesicht das ganze Jahr der Sonne ausgesetzt. Und das kann ab dem 40. Lebensjahr zu unschönen Pigmentflecken führen.