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Jahr für Jahr, wenn der Sommer sich nähert, tun wir alles für den Traumkörper: Bauch-Bein-Po – so lautet das klassische Frühlingsprogramm für knackige Kurven und straffe Haut. Ab jetzt heißt es an sich arbeiten. Und nicht nur im Fitnesscenter, auch zu Hause wird gecremt, was das Zeug hält.

Produktion, Fotos und Text: Doris Springenfels

Summer Body Love

Nur wenige Frauen sind mit ihrem Busen zufrieden. Zu klein, zu groß, zu schlapp, zu spitz … die Mängelliste ist gar lange. Zwischen 15 und 30 Jahren hat eine Frau den schönsten Busen. Spätestens ab dem 30er entwickelt sich immer mehr lockeres Drüsengewebe, während sich der Anteil des Bindegewebes leicht verringert. An die Stelle tritt vor allem Fettgewebe, das wie weiches Füllmaterial wirkt. Die Brust ist jetzt besonders weich und zart. Jetzt wäre eigentlich die beste Zeit, um ein Baby zu stillen. All jene Frauen, die das erlebt haben, wissen um das Glücksgefühl, das einen dabei durchfließt. Viele müssen nach dem Abstillen aber auch erkennen, dass ihr Busen nicht mehr derselbe ist wie vorher. Ein schwacher Trost ist, dass sich ab 40 das Drüsengewebe allgemein zurückbildet, auch ohne Stillen, und die Brüste flacher und kleiner werden und sich zu senken beginnen. Spätestens jetzt zeigt sich, wer liebevoll mit seinem Busen umgegangen ist. 

Busenfreunde 

Zweimal täglich Zähneputzen ist selbstverständlich. Einmal täglich Busenpflege sollte es auch sein. Geben Sie Ihrem Busen eine Chance, jung und knackig zu bleiben, indem Sie sich zumindest eine Viertelstunde lang um ihn kümmern. Nachlassende Festigkeit und weniger Spannkraft sind nicht nur im Gesichtsbereich, sondern auch im Dekolleté ein Anliegen vieler Frauen. 

Kosmetikprodukte für den Busen können nicht zaubern, sie helfen jedoch, mittels zahlreicher Wirkstoffe den „Haut-BH“ in Form zu halten. So vereint z.B. Super Bust Tense-in-Serum von Biotherm die kraftvollen Aktivstoffe der Chondrus Crispus Alge in seiner neuen Serum-Pflege. Ein sofort straffender Effekt und eine deutliche Milderung der Alterserscheinungen im Brustbereich werden erreicht. Jeanne Piaubert Firming Serum for the Breasts setzt auf den Formmemory-Komplex, um die Büste straffer, fester und elastischer aussehen zu lassen. Die Sensai Cellular Performance Throat and Bust Lifting Effect Intensivpflege für Hals, Brust und Dekolleté regt die Kollagensynthese sowie die Lipolyse an, um so die Haut zu straffen, Falten zu mindern und die Konturen zu definieren. Clarins Multi-Intensive Serum Concentré Decolleté et Cou festigt, strafft, restrukturiert und verbessert optisch die Struktur dieser sensiblen Region mit Pflanzenextrakten, wie z.B. Bambustränen, Sonnenblumen, Petersilie, Centella asiatica und Kakifrucht. Egal für welches Produkt man sich entscheidet, nur konsequente Anwendung führt zum Ziel.

Busenfreunde

Auch wenn die Zeit des Oben Ohne am Plage de Pampelonne längst vorbei ist – ein schöner Busen gehört gepflegt. Am besten mit Produkten, die Spannkraft und Festigkeit der Haut verbessern.

Beste Busenfreunde: Sensai Cellular Performance Throat and Bust Lifting Effect, Clarins Concentré Décolleté et Cou Multi-Intensif, Clarins Gel Buste Super Lift, Jeanne Piaubert Multi-Intensive Serum Concentré Decolleté et Cou, Jeanne Piaubert Décolleté 3D+, Biotherm Super Bust Tense-in-Serum.

Orangenhaut

Mildern die Erscheinung von unschöner Orangenhaut: Collistar Anticellulite Capsules Caffeine + Escin; der erfrischende Duft wirkt belebend und der einzigartige Sculpting Plant Complex reduziert die Sichtbarkeit von Cellulite: Shiseido Advanced Body Creator Aromatic Sculpting Gel; Koriander- und Orangen-Extrakt reduzieren Fetteinlagerungen: Carita Haute Beauté Sérum Expert Réducteur Contours; remodelliert und verbessert die Silhouette: Sisley Phyto-Svelt Global Intensive Slimming Body Care; Diamantpuder und polierter Meeresquarz entfernen abgestorbene Hautschüppchen, während fermentierter Meeresschlamm hilft, die Haut zu entgiften: La Mer The Body Refiner; reduziert Wasseransammlungen und regt die Kollagensynthese für straffere Haut an: Sensai Cellular Performance Body Firming Emulsion; figurformendes Serum mit einem hochwirksamen Komplex aus Koffein, Planktonextrakt und Korallenalgen: Collistar Superconcentrated Anticellulite Slimming Night-Treatment.

 

Natural Beauty

Verbessert die Struktur der Haut, ihre Elastizität und Straffheit. Tigergras wirkt definierend, Rosskastanie entwässernd und antientzündlich: Santa Maria Novella Crema Anticellulite. Wirkt wunderbar entspannend und verschafft gereizter Haut Linderung dank Wildem Berglavendelöl, Sandelholz und regenerierendem Ylang-Ylang:  Elfenkönigin Körperöl. Gesehen bei Kussmund.

Detox

Für eine richtige Detox-Kur sollte die Speisekammer neu eingerichtet werden. Eine ausgewogene basische Ernährung ist dafür wichtig. Unser Körper gibt am liebsten die Schlackestoffe her, wenn er sich wohl fühlt. 

Schöne Haut, kräftiges Haar, mehr Energie – und natürlich eine Top-Silhouette. Das sind die Effekte eines gesunden Entschlackungsprogramms. Dass Zucker einer der größten Feinde der perfekten Figur ist, ist bekannt. Auch dass eine straffe Silhouette viel Bewegung erfordert. Worauf es aber in erster Linie ankommt, ist ein bewusster Lebensstil. 

Du bist, was du isst

Experten wie Christina Wolff-Staudigl oder Dr. Christian Matthai sind sich einig: Detoxen ist einerseits ein bewusster Verzicht auf gewisse Nahrungsmittel, andererseits ein bestimmtes Hinzufügen anderer, entgiftender Leckereien. Denn erst wenn der Körper befreit von den Schlacken ist, kann er schön und rasch abnehmen! Durch den sanften Nahrungsverzicht werden die Verdauungsorgane entlastet, Stoffwechsel und Leber müssen weniger arbeiten und können neue Energie tanken. Das besondere an dem Konzept: Es ist keine Nulldiät.
Ein funktionierender und stabilisierter Stoffwechsel befreit den Körper von belastenden Abfallprodukten. Die Folge: Man fühlt sich leichter und vitaler.

„Zu Beginn einer Detox-Diät sollte der Kohlehydratspeicher entleert werden“, erklärt Dr. Matthai, der sich auf die Vitalstoff-Medizin spezialisiert hat. Zwar sind Kohlehydrate tolle Energielieferanten, sie erhöhen jedoch auch die Insulinproduktion. Die Folge: Hormone, welche zum Abnehmen wichtig sind, werden in ihrer Produktion gestört und erschweren so den Slimming-Prozess. „Wenn man Detoxing als Lebensphilosophie ganzjährig bewusst in den Alltag integriert, ist das natürlich noch schöner“, so Dr. Matthai. 

Die Detox-Diät hat keine verschiedenen Phasen oder Stufen, welche es zu beachten gibt. Auch Kalorien müssen nicht zeitaufwendig gezählt werden – ein Vorteil für Berufstätige und Vielbeschäftigte. Erfolgreich detoxen heißt also: die richtigen Lebensmittel vermehrt zu verzehren und auch auf andere zu verzichten. „Ein bewusstes Reduzieren von Kohlehydraten ist sinnvoll. Denn diese sind belastend für unsere Entgiftungsorgane Leber, Niere und Haut“, so Dr. Matthai. Wer auf Brot und Nudeln nicht verzichten möchte, kann auf die gesündere Alternative aus Vollkorn zurückgreifen, denn diese Produkte sind weniger belastend für den Körper. Es gibt auch viele Lebensmittel, die beim Detoxen helfen. In Studien wurde bewiesen, dass beispielsweise Artischoken, rote Rüben, Granatäpfel, Knoblauch und Zwiebeln den Körper aktiv bei der Entgiftung unterstützen. Fleisch maximal zwei Mal wöchentlich konsumieren, Fisch kann hingegen sogar täglich genossen werden.  

Ballast entsorgen

Zusätzlich kann der Einsatz von Basenprodukten helfen, aktiv den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren, was ebenfalls der Figur zugute kommt, so Christina Wolff-Staudigl. Was viele nicht wissen, ist, dass zu viel Säure jede Diät-Bemühung bremst. Säuren machen dick, weil der Körper zusätzlich so viele Fettzellen wie möglich anlegt, um die Organe vor den Säuren zu schützen. Und weil auch der Abtransport von Schlackenstoffen nicht mehr funktioniert, werden diese vom Körper einfach eingelagert. Das kann zu Bluthochdruck und Cellulite führen. Schlacken blockieren auch die Gelenke und belasten die Haut. Basenprodukte können der Säureflut (etwa durch zu viel Fett, Zucker, Koffein, Alkohol und Nikotin) entgegenwirken und den Körper spürbar entlasten.  Das Problem der Übersäuerung aber besteht weiterhin. Wer langfristig gesund leben möchte und einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt forciert, wird um eine Basenkur mit Remineralisierung (Kalzium, Kalium, Magnesium), Entschlackungstee, Basenbädern und Ernährungsumstellung nicht herumkommen. Aber Achtung! Basenpulver ist kein klassisches Abnehmmittel. Es sorgt lediglich ideal für die rasche Ausscheidung überflüssiger Giftstoffe. Seine Hauptaufgabe ist es, den Mineralstoffmangel zu verhindern, damit der Körper zur Neutralisierung der Säuren die Mineralien nicht aus den Zähnen, dem Haarboden, den Nägeln oder Knochen ziehen muss. Wie bei allem gibt es große Unterschiede bei der Qualität solcher Basenerzeugnisse. 

Profi-Detoxing

Wer gerne in exklusivem Ambiente entschlackt, ist im Vitality Med Laa in der Therme Laa richtig. Denn dort wird ganzheitlich gedetoxt. Am Speiseplan stehen entsäuernde Lebensmittel, welche den Verdauungsapparat entlasten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgleichen. Zusätzliche maßgeschneiderte Workouts sorgen für ein bewussteres Körpergefühl. Wer Lust auf ein ultimatives Ergebnis hat, kann auch zu Beginn seines Aufenthaltes Fastentage auf Basis der F.-X.-Mayr-Medizin durchführen. Auch Massagen können das Entschlacken unterstützen und den Stoffwechsel anregen. Bei der manuellen Lymphdrainage wird mit streichenden Bewegungen der Lymphe-fluss angeregt und Schadstoffe werden gelöst. So wird der Stoffwechsel sanft angekurbelt und man fühlt sich revitalisiert. 

Verwöhnprogramm

Auch mit den richtigen Pflegeprodukten kann der Körper beim Detoxen unterstützt werden. Der Blick sollte auf die richtigen Inhaltsstoffe gerichtet werden. Denn so können der Stoffwechsel angeregt und die Fettverbrennung aktiviert werden. Frauen verfügen über eine ungünstigere Veranlagung zur Fetteinlagerung als Männer. Deshalb sollten Sie Ihre Haut regelmäßig mit Aktivwirkstoffen verwöhnen, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Pflegeprodukte mit Avocado, ätherischen Ölen und Pflanzenextrakten kurbeln die Lipolyse an. Unterstützen Sie den Shaping-Effekt mit Wirkstoffen wie Koffein und Algenextrakten zur Festigung der Haut.

Text: Lisa Sophie Stejskal

 

Detoxen – Weitere Infos und Adressen:  

Dr.med. Christian Matthai, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, 

Ernährungs-, Sport- und Vitalstoffmediziner, Obkirchergasse 43/6, 1190 Wien,
Tel. 01/925 47 51, www.matthai.at

Reformhaus & Naturparfumerie Staudigl, Christina Wolff-Staudigl,
1010 Wien, Wollzeile 25, Tel. 01/512 429 71, Wollzeile 4, Tel. 01/512 821 21
http://www.staudigl.at

Vitality Med Laa,Thermenplatz 3, 2136 Laa a. d. Thaya, Tel. 02522/84 700 680, vitalitymed@therme-laa.at  www.therme-laa.at

 

 

Tiefenwirksame Treatments

Der Frühling ist nicht nur eine Jahreszeit, sondern eine Lebenseinstellung. Eine, die Kopf und Körper beflügelt. Deshalb: bringen Sie sich und Ihren Body in Bestform. Aber Achtung: Mit einigen Profi-Behandlungen rechtzeitig beginnen.

Shorts, Miniröcke und kurze Kleider – die Mode liebt es auch diesen Sommer wieder leicht bedeckt und lenkt somit alle Blicke auf die Beine. Die sollten deshalb natürlich auch perfekt aussehen. Lästigen Stoppelhaaren, dunkelblauen Äderchen, hellroten Gefäßbäumchen und rötlichen Flecken soll also der Garaus gemacht werden. Mit den neuesten Beauty-Treatments und Expertentipps lässt sich hier nachhelfen – und das für mehr als nur eine Saison. 

Besenreiser

Immer dann, wenn die Beine unbedeckt sind, kommen sie zum Vorschein: Besenreiser. Das sind jene feinen, bläulich verfärbten Linien an den Beinen, über die sich viele Frauen ärgern: Zwar liegt meist nur ein kosmetisches Problem vor – sie können aber auch ein Hinweis auf eine Venenschwäche sein.Besenreiser sind erweiterte, winzige Venen, die in der Haut verlaufen und von außen sichtbar sind. Sie sind eine Form von Krampfadern und sehen von weitem oftmals wie ein blauer Fleck aus. Wer genauer hinblickt, erkennt die feinen Äderchen, die rötlich bis bläulich durch die Haut schimmern. Durch ihre Form, welche oft an eine Art Besen erinnert, nennt man sie umgangssprachlich Besenreiser. Auch Begriffe wie „Besenreiservarizen“ oder „Besenreiservarikosis“ stehen für diese Krampfaderform. Die Ursache ist meistens eine erblich bedingte Bindegewebsschwäche der Venen. Zum Wachstum der Besenreiser können aber viele verschiedene Faktoren beitragen: mangelnde Bewegung, Übergewicht, Schwangerschaft, hochhackige Schuhe, Alkohol, Nikotin, Antibabypille, heiße Vollbäder, Hormonersatztherapien und langes Stehen und Sitzen. Auch Hormone können eine Auswirkung auf das Entstehen von Besenreisern haben, denn Östrogen lässt die Venenwände erschlaffen. Diese Risikofaktoren können das Zusammenspiel von Muskelpumpen und Venenklappen stören. Die Folge: Blut sackt immer wieder in die Venen zurück – das Risiko für Krampfadern wächst. Unsere Beine müssen jeden Tag Schwerstarbeit leisten. Immerhin zirkuliert 80 Prozent, das sind rund fünf Liter des im Körper vorhandenen Blutes in den Beinvenen. Weil sie am weitesten entfernt vom Herzen liegen und zudem am stärksten der Schwerkraft ausgesetzt sind, müssen sie wortwörtlich „Druck“ machen. Ihre Aufgabe: das sauerstoffarme Blut zurück zum Herzen befördern. Und das geschieht täglich rund 1.500 Mal. Da wir auf die feinen, bläulich und rötlich gefärbten Linien gerne verzichten möchten, hat die Schönheitsmedizin neueste Behandlungen entwickelt, welche garstige Besenreiser bezwingen. (Welche Methode die richtige für Sie ist, lesen Sie in dem Interview mit Dr. Kögler).

Tipps: Legen Sie Ihre Beine möglichst oft hoch. Auch nachts sollten die Füße etwas höher liegen als der Kopf. Das fördert die Durchblutung. Die Sommerhitze macht auch Ihren Beinen zu schaffen, brausen Sie diese deshalb von unten nach oben mit kaltem Wasser ab. Dieser Kälteschock regt die Blutzirkulation an und erfrischt noch dazu. Auch wenn es Fashionistas schwer fällt: ersetzen Sie hochhackige Pumps stundenweise durch flache Schuhe. Ein etwas zeitaufwendigerer Tipp ist der Spaziergang: Denn zu langes Sitzen ist ein Risikofaktor für Besenreiser. Machen Sie so oft wie möglich Spaziergänge, auch in der Mittagspause. Im Sommer sowieso nicht zu kurz kommen sollte die Flüssigkeitszufuhr: Trinken Sie deshalb ausreichend, am besten jede Stunde 4 ein Glas Wasser. Denn dadurch verhindern Sie ein „Eindicken“ des Blutes. Ein Tipp für Langstreckenflüge: Packen Sie Kompressionsstrümpfe ins Handgepäck, denn das lange Sitzen macht Ihren Beinen zu schaffen. 

Selbsthilfe

Auf gebräunten Beinen sind Besenreiser gut „getarnt“. Weil die unschönen Plagegeister bei direkter Sonneneinstrahlung aber erst richtig aufblühen und die betroffenen Hautstellen daher nie ungeschützt in die Sonne dürfen, ist der Griff zu Selbstbräunern und Körpersprays eine wichtige Alternative. Erste Hilfe aus Tuben und Tiegeln bieten Cremes mit Rutin und Rosskastanienextrakt: Sie stärken Blutgefäße, Kapillarwände und Spannkraft der Venenwände, wirken gefäßabdichtend und besitzen eine entzündungshemmende Wirkung.

Endgültige Haarentfernung

Jedes Jahr die gleiche Frage: Wie werde ich lästige Härchen am Besten langfristig los? Rasierer, Epilierer und Enthaarungs-cremes sind zwar kurzfris-tig hilfreich, doch nach spätestens vier Wochen kommen erste Stoppel wieder zum Vorschein. Doch es gibt Abhilfe: die dauerhafte Haarentfernung. „Neue Generationen der IPL-Geräte haben viele Vorteile: Die Haut wird kaum belastet, schmerzt weniger und Verbrennungen sind nicht mehr möglich“, sagt Dr. Gerhard Kögler, medizinischer Leiter des lifeAGEnts Zentrums. Mit IPL wird eine sanfte und dauerhafte Haarentfernung auch großer Körperflächen ermöglicht. Die IPL-Behandlung ist von der Laserhaarentfernung zu trennen, der Unterschied liegt hier im Wellenlängenbereich des Lichts. Das Prinzip des IPL ist einfach: Mithilfe einer Blitzlampe werden die Nährstoffzellen der einzelnen Haarwurzeln verödet. So werden die Haare dauerhaft am Wachsen gehindert. In der Praxis ist dieses Verfahren besonders bei melaninreichen, also dunklen Haaren effizient. Um ein perfektes Resultat zu erzielen, sind mehrere Behandlungen in einem mehrwöchigen Abstand notwendig. Die besten Erfolge werden bei heller Haut und dunklen Haaren verzeichnet.
Der Vorteil: Die Haare werden mit der Zeit weniger und feiner. Die Haltbarkeit des Effektes ist je nach Haartyp unterschiedlich, meist hält der Effekt ein paar Monate bis Jahre. Nebenwirkungen können Hyper- oder Hypopigmentierungen sein, wobei hier vor allem dunklere Hauttypen gefährdet sind. Deshalb sollte die Sonne nach der Behandlung unbedingt gemieden und ein hoher Sonnenschutz großzügig auftragen werden. Wer also mit langfristig glatten Beinen im Sommer glänzen möchte, sollte schon früh mit der Behandlung beginnen. 

Text: Lisa Sophie Stejskal

Adressen: Beautysalons und ästhetische Mediziner

lifeAgents,Opernring 1, Dr. Kögler, Opernring 1
Stiege R, 1010 Wien,
Tel. 01/585 31 60,  www.drkoegler.at

Dr. Roberto G. Reimann, Facharzt für Dermatologie,
TOPKAPI, 1010 Wien, Kohlmarkt 5, Tel. 01/532 62 32 oder 
Via De Togni, 19, Milano, Italia,
Tel. +39/0286/99 82 65

Dr. Ursula Zierhofer-Tonar, Fachärztin für Dermatologie, 1010 Wien,
Wollzeile 6–8, Tel. 0664/308 76 99,
www.zierhofer-tonar.at

KUZBARI,Zentrum für Ästhetische Medizin, 1010 Wien, Kärntner Straße 51,
Tel. 01/328 54 54

Beauty Island, Cosmetic Studio 3,
Elisabeth Macsovan und Silvia Spörk,  1030 Wien, Rennweg 23,
Tel. 01/715 68 58, www.beauty-island.at 

Absolut Schön – Aesthetic-Center,
Dr.med. Doris Wallentin, 1190 Wien, 
Grinzinger Allee 3, Tel. 01/320 10 21

Bodyforming

Bauch-Bein-Po – so lautet das klassische Frühlingsprogramm für knackige Kurven und straffe Haut. Erweitert um einen Schwerpunkt: Arme. Damit Sie unbeschwert Ihren Liebsten zuwinken können. Jetzt heißt es an sich arbeiten. AB verrät, wie es geht.

Orangenhaut weghungern? Das ist nicht nur mühsam, sondern vor allem ein Ammenmärchen. Grund: Orangenhaut hat nichts damit zu tun, wie viele Fettzellen man hat, sondern wie diese und das Bindegewebe beschaffen sind. Cellulite entsteht nämlich dann, wenn sich Fettzellen vergrößern und das aus einem Fasernetz bestehende Bindegewebe zu schwach ist, diesem Ausdehnen standzuhalten. Dann quetschen sich die Zellen durch das Bindegewebe hindurch und werden als Dellen an der Hautoberfläche sichtbar. Der Grund, weshalb sich die Fettzellen aufblähen, muss dabei nicht einmal mit einer Fetteinlagerung zu tun haben. Häufig ist ein Stau an Gewebsflüssigkeit Schuld an den unschönen Dellen. Und genau hier gegen hilft eben keine Hunger-, sondern nur eine Entspannungskur. Regelmäßige Massagen sind nämlich das beste Mittel, der Dellen Herr zu werden. Die Erklärung ist simpel: Die Knetkuren regen die Mikrozirkulation, also den Zellstoffwechsel an. Blockaden und Schlackenstoffe lösen sich und werden mit jeder Handbewegung regelrecht aus den Zellen gestrichen. So einfach. Und dabei soooo angenehm! Verbinden Sie also jedes Auftragen der Bodylotion mit ein paar Knet-Griffen an den Problemzonen! Wer die glättende Wirkung einer Massage noch verstärken will, greift zu kosmetischen Wunderwaffen. Der beliebteste Helfer an der Dellenfront ist Koffein: Es kurbelt die Mikrozirkulation in der Haut an und begünstigt den Abbau von Schlacken bzw. erschwert deren Einlagerung (z. B. in Biotherm Body Sculpter, Garnier Body Tonic, Vichy Aquadestock 2in1 enthalten). Einen anderen Ansatz verfolgen Produkte mit Thermo-Trick, die die Haut an den Problemzonen erhitzen oder abkühlen und damit spürbar etwas bewegen. Viele Produkte wirken sogar wie ein körperformendes Korsett mit Algen und Kieselerde. Auch effektiv: entwässernde Inhaltsstoffe wie Rosskastanie und Kampfer, bzw. spezielle Hydra Firming Booster mit Drainage-Effekt helfen bei den im Sommer häufig auftretenden Wassereinlagerungen (z. B. Sensai Cellular Performance Body Firming Emulsion). Ganz hip: Innovative Cremes schauen der Dermatologie über die Schulter und arbeiten in Anlehnung an die Liposuktion. Sie spalten Fette im Inneren der Zelle und sorgen für deren Abtransport. Ein Ansatz ist auch, die Kollagen- und GAG-Synthese (Glykosaminoglykane) zu stimulieren, um die Haut aufzupolstern und ihr wieder neue Straffheit, Festigkeit und Glätte zu verleihen (z. B. Skin Ceuticals Body Tightening Concentrate). Das Wichtigste bei all diesen Produkten: Sie wirken umso besser, je intensiver sie in die Haut eingearbeitet werden. Zusätzlich gilt: Kalte Duschen regen die Hautzellenerneuerung an.

Arme wie Cameron Diaz

Die 41-Jährige gilt als eine der fittesten Frauen Hollywoods. Jetzt hat sie auch ein Buch auf den Markt gebracht, indem sie die Geheimnisse ihrer Top-Figur ausplaudert. Dazu gehören viel Sport und eine fast zuckerfreie Ernährung. Und natürlich auch die perfekten Creme-Rituale. Ein wunder Punkt, den die Actrice sichtlich nicht hat, der den meisten Frauen jedoch sehr zu schaffen macht, sind schlaffe Oberarme. Ab einem gewissen Alter wird der Kleiderschrank aussortiert. Da heißt es dann oft: Spaghettiträger-Tops ade! Ganz klar warum! Mit den Jahren ist die Haut an den Oberarmen ein bisschen schlaff 4 geworden. Besonders deutlich zeigt sich der Effekt, wenn man den Arm hebt, um etwa zu winken. Die Ursachen: Nicht nur die Elastizität der Haut nimmt ab, wir trainieren auch den wichtigen Oberarmstrecker auf der Rückseite nicht oft genug, sodass dieser schrumpft. Was dann überbleibt? Schlaffes, „leeres“ Hautgewebe. Ebenso schlimm ist es, wenn Cellulite an den Armen auftritt. Unsere cremigen Hilfsmittel dagegen: Das Gel Arm Sculpt von Rodial festigt das Gewebe der Oberarme und sorgt für eine definierte Kontur dank Koffein und Co-Enzym A (bei Pure Day Spa in Wien). Phyto-Svelt Global von Sisley bekämpft Cellulite und schenkt schlaffer Haut neue Elastizität dank Reis-Extrakt und Koffein. Crème Bras Nus von Orlane stärkt das schwache Stützgewebe an den Oberarmen mit Shiitake-Extrakt und regt die Kollagenbildung an. 

Medizinische Abhilfe: Nicht verwunderlich ist es, dass die Nachfrage nach Bizeps-Ops, den so-genannten „Brachioplastiken“, seit dem Jahr 2000 in den USA um unglaubliche 4.000 Prozent angestiegen ist. Denn ab einem gewissen Zeitpunkt bewirkt auch gezieltes Fitnesstraining nicht mehr viel – die Haut bleibt schlaff. Eine non-invasive Behandlungsmethode, welche die Oberarm-Innenseite sanft strafft, ist Fractora Needling, wie sie Z.B. Bei Dr. Kiprov durchgeführt wird. Hierbei wird eine neuartige Radiofrequenz angewendet, welche die Stammzellen aktiviert und somit die Haut optimal revitalisiert und strafft. Wer zusätzlich zu einer Straffung auch die Fettzellen reduzieren möchte, ist bei der Coolsculpting-Methode richtig (mehr hierzu siehe Text links).  Dr. Kiprov empfiehlt als weitere, nicht operative Methode das „Thermage Thermalifting mit Comfort Pulse Technology“. Hierbei erwärmen Radiowellen das in der Haut vorhandene Kollagen und tief liegende Gewebeschichten. Der Effekt: eine sofort sichtbare Hautstraffung. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass nach und nach über mehrere Monate die Behandlung ihre Wirkung noch weiter entfaltet, da sie neues körpereigenes Kollagen aufbaut. Wer auf effektive und langfristige Straffung setzen möchte, ist bei der Bodytite Fettabsaugung richtig. Diese revolutionäre Art der Körperstraffung ermöglicht es, Fettpölsterchen ambulant abzusaugen und gleichzeitig das Gewebe und die Haut – sowohl von innen als auch von außen – zu straffen. Das Highlight unter den Behandlungsmethoden ist jedoch die Avelarstraffung. Vorteile hier sind die extrem schonende Methode zur chirurgischen Straffung und das unschlagbare Ergebnis. Sport- und diätresistente Fettpölsterchen werden schonend beseitigt. Zunächst wird Fett abgesaugt und anschließend die überschüssige Haut gestrafft. Das unter der Haut liegende Bindegewebe bleibt mit sämtlichen Nerven und Gefäßen erhalten, was zu weniger Schmerzen und einer kürzeren Ausfallzeit führt. 

Body-Forming Treatments im Salon

Ein wohl geformter, straffer Körper ist wohl der Traum aller Frauen. In der Jugend hat man diesen Traumkörper zumeist, im Lauf der Jahre verändert er sich allerdings, z. B. durch Schwangerschaften, Ernährungsfehler, mangelnde sportliche Betätigung und durch den ganz normalen Alterungsprozess. Um unseren Körper wieder in Form zu bringen, braucht es jetzt ein hohes Maß an Disziplin und Durchhaltevermögen. Der Weg dazu muss aber nicht notgedrungen anstrengend sein. Es gibt zahlreiche Methoden im Kosmetiksalon, wie wir uns unserem Wunschkörper annähern können.  So zum Beispiel Wrapping. Dabei werden einzelne Körperregionen oder der ganze Körper nach Auftragen von Cremes, die hochwertige Wirkstoffe (wie z. B. Algen, Koffein, Pflanzenextrakte etc.) enthalten, auf unterschiedliche Art eingewickelt. Die Wickel können aus Baumwolle, elastischen Bandagen oder auch aus Kunststoff-folie sein, die Art der Wickelung variiert von locker bis ziemlich straff. Je nach Methode ruht man während des Wickels oder man macht leichte Gymnastikübungen. Die durch den Wickel entstehende Wärme (oder auch Kälte, wie etwa beim Koffein) öffnet die Poren, damit die Wirkstoffe tief in die Haut eindringen können, regt die Durchblutung und den Fettabbau an und hilft, den Körper von Schlacken und Giften zu befreien. Meist ist der Körper schon nach der ersten Behandlung straffer, die Haut weicher und rosiger und man hat einige Zentimeter an Umfang verloren. Eine andere Methode ist die Endermologie oder Lipomassage. Dabei geht es um Zellstimulation. Ein speziell dafür entwickeltes, mit Rollen ausgestattetes  elektrisches Massagegerät wird über den Körper bzw. die Problemzonen geführt, gleichzeitig werden hochkonzentrierte Wirkstoffe eingearbeitet. Diese Technik zielt darauf ab, den Fettabbau (Lipolyse) im Körper zu reaktivieren, und zwar auch an Zonen, bei denen Diäten oder Sport nicht wirksam sind. Die Kombination aus Massage und den  dabei eingeschleusten Wirkstoffen löst eine tiefenwirksame körpereigene Reaktion aus: Die Freisetzung von Fetten wird aktiviert und Kollagen und Elas-tin werden vom Körper selbst wieder verstärkt gebildet. Es ist ratsam, eine Lymphdrainage anzuschließen, um die gelösten Fette abzutransportieren. Belohnt wird man – je nach Bedarf und behandelter Körperregion – mit Fettabbau, straffer Haut, Abbau von Cellulite und schönen Rundungen. Man braucht  bis zu zehn Behandlungen (à 35 Minuten) im Zeitraum von zwei Monaten, bis das gewünschte Resultat erreicht ist. Danach reicht eine Behandlung pro Monat, um das Ergebnis zu halten. Ähnlich wie bei der Endermologie wird die Ultraschallbehandlung mit einem körpergerecht geformten Gerät durchgeführt, welches mithilfe von Schallwellen konzentrierte Wirkstoffe in den Körper tief in das Bindegewebe einschleust. Man spürt ein leichtes, angenehmes Prickeln während der Behandlung. Die Schallwellen regen die Zellaktivität und den Lymphefluss an, fördern den Stoffwechsel und versorgen die Zellen mit Sauerstoff. Fettzellen werden zerstört und Fette werden ausgeleitet. Eine anschließende Lymphdrainage ist auch hier ratsam, um die gelösten Schadstoffe und Fette aus dem Organismus zu entfernen. Außerdem sollte man danach viel trinken und leichte, eiweißreiche Nahrung zu sich nehmen. Nach vier bis sechs Behandlungen im Abstand von jeweils fünf bis zehn Tagen erzielt man beachtliche, sicht- und messbare Ergebnisse. Um das Ergebnis zu halten, sollte man beim Ultraschall einmal pro Monat die Behandlung wiederholen.  Brandneu ist die Cellex-Methode, wo  40.000 Stoßwellen pro Anwendung vollkommen schmerzfrei und absolut ohne Nebenwirkungen von der Liege abgegeben werden. Die Stoßwellen führen zu einer deutlichen Steigerung des Fettstoffwechsels und der Lymphzirkulation, zu einer Vermehrung der Collagenfasern und einer Steigerung der lokalen Durchblutung. Schon nach 6 bis 8 Wochen Anwendungszeit mit zwei Sitzungen pro Woche verbessert sich das Hautbild nachhaltig und es reduziert sich der Umfang der betroffenen Region.

Medizinische Unterstützung

Klar: Mit Unterstützung eines Personal Trainers und Ernährungsberaters bekommt (fast) jeder sein Fett weg. Jedoch ist hier neben Geld auch jede Menge Geduld und Disziplin gefragt. Die einzige Möglichkeit, dauerhaft die Fettdepots zu beseitigen, sieht der Wiener Schönheitschirurg Dr. Artur Worseg in der Fettabsaugung. Mit der Verwendung der neuartigen VASER-Technologie gibt es erstmals im deutschsprachigen Raum eine Methode zur Körperformung und zur effektiven Behandlung von Cellulite. Die klassische Fettabsaugung wurde revolutioniert: So können Fettabsaugungen nun auch zirkulär durchgeführt werden, wie beispielsweise an den Oberarmen. Bei dieser Behandlung wird die Silhouette gezielt geformt, und so verliert man die Pfunde dort, wo man möchte. Eine andere Möglichkeit, ungeliebten Fettzellen zu Leibe zu rücken, ist das Coolsculpting (Cryolipolysis).„Mit der Cryolipolyse hat die risikoärmste Methode zur dauerhaften Fettreduktion in Österreich Einzug gehalten“, so Dr. Hajnal Kiprov aus Wien. Coolsculpting ist eine nicht operative Methode, die hartnäckige Fettpolster deutlich reduziert. Das Schöne hierbei: Man verliert die Pfunde genau da, wo man es möchte. Bei der Behandlung wird ein Applikator auf die Problemzone aufgelegt und saugt in diesem Bereich die Haut an. Das darunterliegende Fettgewebe wird anschließend bis knapp an den Gefrierpunkt abgekühlt. Die 60 Minuten dauernde Behandlung führt zum Absterben der gewünschten Fettzellen. Was nun folgt, ist ein natürlicher Prozess: Nach der Behandlung werden die abgestorbenen Fettzellen von dem Körper abgebaut. Die Folge: eine anhaltende Reduktion der Fettschicht und eine verbesserte Silhouette. Störende Fettpolster werden so mittels Kälte, ohne Betäubung, ohne chirurgische Maßnahmen und ohne Ausfallzeit schonend reduziert.

Text: Christine Muhr & Lisa Sophie Stejskal

Profi-Bodyforming: 

Privatklinik Dr. Kiprov, Am Graben 27–29, Stiege 2, DG, 1010 Wien; Maxingstraße 44, 
1130 Wien; Grinzinger Allee 15, 1190 Wien 
Tel. 01/877 52 15, www.kiprov.com

Erster Öst. Endermologie-Spa, 
Petra Aschauer, Manhattan Süd,
2345 Brunn a. Gebirge, Tel. 0676/430 04 06, www.dieaschauer.com

Body Wrap Vienna, 1050 Wien,
Leopold-Rister-Gasse 5/109,
Tel. 01/545 07 70, www.bodywrapvienna.at

Schminkschule Renner, Helga Renner, 1140 Wien, Hütteldorfer 
Straße 98/3, Tel. 01/526 48 58, www.schminkschule-renner.at

Cellex Studio im Beauty & More im Club Danube 1200 Wien, Donauzentrum, www.celllex.com

Institut für plastische Chirurgie,
Prim. Univ.-Doz. Dr. Artur Worseg, Ordinationszentrum DC Tower 1, 1220 Wien,
Donau-City-Straße 7, 52. Stock; 1190 Wien, Sieveringer Straße 36, www.ifpc.at

 

 

 

Sport

Die Tage werden wieder heller. Die Bäume grüner. Und das Vogelgezwitscher lauter. Endlich Frühling! Wenn die kühle Morgenluft schon nach Elan und Tatendrang riecht, kann und soll man sich ruhig anstecken lassen. Besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund und betreiben Sie Sport! 

Die Feinde des Bikini-Bodys kennen wir bereits: Süßigkeiten, Kohlehydrate und zu fettiges Essen. Was jedoch ist neben fleißigem Cremen, Wickeln, Stoffwechsel ankurbeln und gesunder Ernährung einer der wichtigsten Punkte im Summer-Beauty-Body-Programm? Sport! Wer früh genug vor dem Sommerurlaub mit einem regelmäßigen Work-out startet, wird belohnt: mit einer gestärk-ten Muskulatur, gestraffter Haut und einem wohlgeformten Körper. „Nach einer Winterpause beginnt man am besten mit mäßigem Ausdauertraining wie Powerwalken. Wichtig ist es, den Körper nicht zu überfordern“, empfiehlt Mara Tanzer, Personaltrainerin und Eigentümerin von b-inform. Vorerst reicht ein Mix aus Ausdauer und Krafttraining zwei Mal wöchentlich aus. Wer langsam das Training beginnen möchte, kann mit Vibrationsplattentraining starten. Hierbei wird die Muskulatur auf sanfte Weise trainiert, was vor allem bei Rückenproblemen zu empfehlen ist. Vorteil: Dieses Work-out dauert maximal eine halbe Stunde und erzielt dennoch innerhalb kürzester Zeit sichtbare Erfolge. Nach einer Eingewöhnungsphase geht es nach etwa zwei bis drei Wochen an das Problemzonentraining. Bauch, Beine und Po können nun effektiv gestrafft werden. 

Bauchgefühl

Er kribbelt, wenn er verliebt ist und heißt im Frühling die berühmten Schmetterlinge willkommen. Und auch modemäßig rückt die Leibesmitte mit steigenden Temperaturen immer mehr in den Mittelpunkt. Wer jetzt einen Vorzeigebauch anstrebt, braucht zweierlei: Disziplin und Know-how. Bes-te Übung (zu Hause oder im Studio) für einen straffen Bauch: Seitliche, statt gerader, Sit-Ups sollten das Hauptaugenmerk beim Bauchtraining sein. 

Po-sitive Einstellung

Übertreiben muss man das Training trotzdem nicht. Wer nicht so viel Zeit investieren kann, sollte mit Alltagsbewegungen punkten: öfter mal die Treppen benützen oder eine Station später in den Bus steigen. Für Po, Arme und Oberschenkel empfehlen sich auch Sportarten wie Tennis, wo man Training mit Spaß verbinden kann.  Am effektivsten ist Sport am Morgen – also auf leeren Magen. „So schöpft der Körper seine Kraft direkt aus den Reserven“, erklärt Mara Tanzer. Trotzdem ist das Trainieren zu später Stunde nicht schlecht. Wichtig ist dann nur, dass davor eine Pause vom Essen für etwa zwei Stunden eingehalten wird. Neben Ausdauertraining und generellem Muskelaufbau ist vor allem die Tiefenmuskulatur für unseren Körper wichtig. Die von außen sichtbaren, großen Muskelgruppen kann man einfach mit Fitnessgeräten, wie man sie in jedem Studio vorfindet, trainieren. Diese nennt man Mobilisatoren. Doch tief unter ihnen liegen die noch bedeutenderen „Stabilisatoren“, die Tiefenmuskulatur. Denn sie hält unseren Bewegungsapparat stark und sorgt, wie der Name schon sagt, für eine aufrechte Haltung. Work-outs wie Pilates, Vibrationsplattentraining oder Yoga stärken diese Muskelgruppen und sind die Geheimwaffen gegen Schmerzen aller Art. 

Effektive Workouts

Ein unterhaltsames Ganzkörper-Work-out aus den USA ist Barre Concept. Eine Mischung aus Ballett, Yoga und Pilates. Trainiert wird vorwiegend an Ballettstangen. Das besondere: Sobald eine Muskelgruppe trainiert wurde, wird diese anschließend intensiv gedehnt. Deshalb wirken beispielsweise Arme nie aufgepumpt, sondern sehnig und straff. Ein anderes Trend-Work-out ist Overball. Den Gymnastikball kennt man bereits aus dem Schulsport oder der Phy-siotherapie. Er ist der Hauptdarsteller bei diesem Trend. Gleichgewicht, Kraft und Körperbewusstsein werden gleichzeitig aufgebaut.

Text: Lisa Sophie Stejskal

 

Profi-BodyPerfection: 

b-inform, Mara Tanzer, Personaltrainerin und Eigentümerin,
1010 Wien, Seitenstettengasse 5, Tel. 01 532 11 37  www.b-inform.at

Club Danube, 8x Wien; Tennistraining mit Georg Säckl, 1221 Wien, Arbeiterstrandbadstraße 85A, Tel. 0664/734 95 077 www.clubdanube.at

John Harris Medical Spa,1010 Wien, Getreidemarkt 8,  Tel.01 907 69 79
www.medspa.at   Finessstudios: www.johnharris.at

Holmes Place,  4x Wien,  www.holmesplace.at

Stars Fitness,  2x Wien,1xKlosterneuburg, 1x St. Pölten  www.starsfitness-px.rtrk.at

Manhattan Fitness,  Wien Nord und Wien Süd,  www.manhattan.at

 

Finetuning

Nach der Pflicht die Kür! Sie haben fleißig gecremt, Ihren Ernährungsplan perfekt eingestellt, sich im Kosmetiksalon oder beim Beauty-Doc diversen Bodyforming-Methoden unterzogen und sind noch immer nicht zufrieden mit sich? Das bedeutet nur, dass der allerletzte Schliff noch fehlt.

Um dem Body den letzten Feinschliff zu geben, helfen so einige Beauty-Behandlungen. So sind z.B. Knie und Ellbogen nach dem Winter oft rau und rissig und bedürfen zusätzlicher Pflege. Ist die Haut dann frisch gereinigt, freut sie sich über intensive Pflege-Goodies wie ätherische Öle. Die Inhaltsstoffe darin ähneln den hauteigenen Schutzbarrieren nämlich sehr und stärken diese deshalb optimal. Außerdem ist nachgewiesen, dass die Verwendung von Ölen eine Wunderwaffe gegen Falten ist. Übrigens: Dass Pflege-Öle die Haut nur öliger und fettiger machen, ist ein Irrglaube. Es kommt auf die Dosis an. 

Haarige Angelegenheiten

Mit unserer Körperbehaarung verhält es sich wie mit so vielen lästigen Kleinigkeiten im Leben. Keiner braucht sie, aus irgendeinem Grund ist sie aber trotzdem da. Lassen Sie sich davon nicht die Laune vermiesen! Wer sich noch nicht über eine dauerhafte Haarentfernung gewagt hat (siehe Seite 69), dem stehen andere Methoden zur Verfügung. 

Mit der Klinge: Umfragen zufolge schwören rund 80 Prozent aller Frauen auf die klassische Prozedur mit der Klinge. Der Vorteil: Rasieren geht schnell, ist schmerzlos und ideal für Beine und Achseln, denn dort ist die Haut verhältnismäßig unempfindlich. Am bes-ten verwendet man spezielle Ladyshaver, die sich den weiblichen Konturen perfekt anpassen. Folgendes sollte dabei beachtet werden: 1. Rasierschaum immer dick auftragen und einwirken lassen, damit sich die Härchen aufrichten. 2. Die Klinge ohne Druck gegen den Strich über die Haut gleiten lassen. 3. Beruhigende After-Shave-Cremes auftragen! 

Enthaarungscremes: Im Gegensatz zum Rasieren wird das Haar bei der Verwendung von Enthaarungscremes nicht mechanisch abgeschnitten, sondern mit Hilfe chemischer Wirkstoffe wie Thioglycolsäure „aufgelöst“. 

Epilieren: Wer sich nicht für oberflächliche Haarentfernung interessiert und das Problem lieber an der Wurzel packt, greift zu elektrischen Epiliergeräten. Sie zupfen mithilfe kleiner rotierender Pinzetten die Härchen einfach aus. Das tut zwar bei den ersten paar Malen etwas weh, bei häufigem Epilieren verkümmern jedoch die Haarwurzeln und die Härchen wachsen immer spärlicher nach. 

Waxing nennt sich die Haarentfernung mit natürlichem Warmwachs. Dieses wird mit einer angenehmen Temperatur auf die Haut aufgetragen. Mit kleinen Tüchern wird das Wachs dann samt den Körperhärchen inklusive Haarwurzeln abgenommen. Die Behandlung kann an manchen Stellen unangenehm sein, eignet sich für etwas längere Härchen und hält ca. vier Wochen. Angenehmer Zusatzeffekt: Mit jedem Mal Waxing werden die Härchen feiner und dünner. Bei empfindlicher Haut empfiehlt sich die Methode Sugaring. Hierbei werden mit einer Paste aus Zucker, Zitrone und Wasser auch sehr kurze Härchen entfernt. Da die Zuckermasse nicht an der Haut klebt, ist die Entfernung nicht so unangenehm wie beim Waxing. Danach wird ein Enzym-Gel aufgetragen, welches das Wachstum der Haare einschränkt. Auch hier hält das Ergebnis etwa einen Monat und die Haare werden von Mal zu Mal feiner.

Bronze Body

Ist die Haut gebräunt, wirken wir schlanker, die Silhouette sieht konturierter aus. Selbstbräunende Lotions und Sprays sind eine ideale Alternative, wenn man die Haut nicht der Sonne aussetzen möchte. Für ein optimales Resultat den Körper bereits am Vortag mit Peeling und einer feuchtigkeitsspendenden Massage weichpflegen. Vor dem Auftragen des Selbstbräuners muss die Haut absolut sauber und trocken sein. Tipp: Handschuhe beim Auftragen anziehen oder die Nägel mit Vaseline eincremen, denn sonst verfärben sie sich gelblich. Das Produkt gründlich und gleichmäßig einarbeiten und lieber zu viel als zu wenig Selbstbräuner verwenden. Zum Schluss eine dünne Puderschicht auf Knien, Ellenbogen und Hals auftragen. Sie verhindert, dass die Farbe von der Kleidung abgerieben wird. Wer sich eine ebenmäßige Bräune wünscht, aber die UV-Strahlung meiden möchte, kann beim Profi mit der Airbrush-Methode schummeln. In der Bräunungsdusche wird der Körper aus allen Richtungen gleichmäßig mit einem Wirkstoff besprüht. Innerhalb von sechs Stunden entwickelt sich eine herrliche Bräune.

Gepflegte Details:

Auch eine Maniküre und Pediküre – die man ohnehin regelmäßig machen sollte – darf vor dem Sommer nicht fehlen. Denn so werden die schönsten Sommersandalen gleich noch stylisher. Wer seine Naturnägel mit Gel oder dem neuen Schellac überziehen lässt, hat sogar bis zu drei Wochen Ruhe von Nagellack und Co. Die Trendfarben dieser Saison sind der Mode angepasst: Pastell, Koralle, Fuchsia und Metallic-Looks stehen hoch im Kurs. γ

Text: Christine Muhr & Lisa Sophie Stejskal

Adressen Profi-Finetuning: 

Cosmetik Studio 3, Beauty Island,Silvia Spörk & Elisabeth Macsovan,
1030 Wien, Rennweg 23, Tel. 01/715 68 58, www.beauty-island.at

Time of ease, Gertraud Stückler & Michaela Stein, 1010 Wien, Bauernmarkt 19,
Tel. 01/532 30 74, www.timeofease.at

Nägele & Strubell Kosmetiksalon,1010 Wien, Graben 27, www.naegelestrubell.at

Topsi Parfumerien & Kosmetiksalons, Ringstrassen-Galerien,
1010 Wien, Kärntner Ring 5–7, Tel. 01/512 52 50, www.topsi.at 

Babor Beauty Spa, 1010 Wien, Seilerstätte 18–20, www.babor-beautyspa-wien1010.at

 

 


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